Verwandte wollen den Mörder trotz Polizeischutz bei der Tatrekonstruktion lynchen

Wie bereits berichtet, wurde am 10. Januar die 46-jährige Besitzerin eines Schönheitssalons in Ihrer Wohnung vergewaltigt und getötet . Bereits eine Woche später konnte die Polizei dank ihrer Ermittlungsarbeit den 21-jährigen Mörder aus der Provinz Nakhon Phanon Täter ermitteln und festnehmen.

Wie bereits berichtet, wurde am 10. Januar die 46-jährige Besitzerin eines Schönheitssalons in Ihrer Wohnung vergewaltigt und getötet. Bereits eine Woche später konnte die Polizei dank ihrer Ermittlungsarbeit den 21-jährigen Mörder aus der Provinz Nakhon Phanon Täter ermitteln und festnehmen. Wie üblich in solchen Fällen, wurde der Täter zurück zum Tatort gebracht und sollte dort den Beamten den Ablauf der Tat schildern und zeigen.

Anscheinend hatten die Beamten schon mit Schwierigkeiten gerechnet, da sich rund 50 Beamte und Freiwillige auf den Weg machten, um den Mörder zum Mos Schönheitssalon vor dem Rong Poh Markt in Nord Pattaya zu begleiten.

Als die Beamten mit dem Verdächtigten vor Ort eintrafen, hatte sich bereits eine wütende Menschenmenge vor dem Geschäft versammelt. Während die Beamten versuchten, die Menge zu beruhigen, trafen auch die Verwandten, weiter Freunde, Bekannte und Schaulustige vor dem Tatort ein. Die Presse schätzt, dass sich rund tausend Menschen vor dem Tatort versammelt hatten.

Als die Beamten mit dem Täter schließlich den Schönheitssalon im unteren Stockwerk betraten, wurden sie wiederum von wütenden Verwandten empfangen, die sich gleich auf den Täter stürzten. Noch ehe die Beamten eingreifen konnten, hagelte es für den Täter Prügel. Während die Beamten versuchten, die Verwandten von dem Mörder fernzuhalten, wurde ein Polizist am Kopf verletzt.

Die aufgebrachte Menschenmenge vor der Türe bekam den Tumult mit und verfluchte lauthals den Tatverdächtigen. Dabei forderte die Menschenmenge, Man solle den Mann gleich vor Ort erschlagen. Auch hier mussten die Beamten erneut eingreifen und versuchten, die Schaulustigen zu zerstreuen.

Bei der Darstellung der Tat gab der Täter zu, dass er zum damaligen Zeitpunkt im Nachbarhaus gewohnt habe. In der Nacht des Mordes war er auf das Dach seines Gebäudes geklettert und von dort auf das Dach des Nachbargebäudes gesprungen. Dann hatte er das Haus des Opfers über eine offenstehende Dachluke betreten. So war er dann schließlich in die Wohnung der 46-jährigen Frau eingedrungen und habe sie vergewaltigt. Anschließen habe er die Frau erwürgt.

Nachdem der Täter den Beamten alles geschildert hatte, war die Menge vor dem Haus immer noch nicht verschwunden. Die Beamten hatten aber ihre Bedenken, den Täter wieder durch den Haupteingang, vor den Augen der immer noch aufgebrachten Menschenmenge, wieder abzuführen. Die Beamten forderten über Funk einen weiteren neutralen Wagen in eine Nebengasse an.

Dann bedienten sich die Gesetzeshüter der gleichen Technik wie der Mörder zuvor und kletterten mit dem Mann ebenfalls über das Dach zu einem danebenliegenden Aluminium-Spiegel-Shop.

Allerdings hatten offenbar einige Zeugen den Abtransport über das Dach bemerkt und die Menge vor dem Laden informiert. Die Polizei kam nun selber in Bedrängnis und musste sich mit dem Täter beeilen, um ihn in das neutrale Polizeifahrzeug zu befördern. Der Mob war bereits im Laufschritt unterwegs, um dem Täter erneut an den Kragen zu gehen.

Wie die Presse berichtet, konnten die Beamten den Mörder in letzter Sekunde vor weiteren Attacken bewahren und brauste in dem Fahrzeug davon.

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