Erneut gehen Tuk-Tuk- und Taxifahrer gegen die Russen auf Phuket vor

Die Geschäftsleute auf Phuket haben die Nase von den illegalen Aktionen gestrichen voll.

Die Geschäftsleute auf Phuket haben die Nase von den illegalen Aktionen gestrichen voll. Laut ihren Angaben drängen sich die Russen massiv in die Geschäftswelt auf Phuket ein und versuchen immer mehr Geschäfte und Geschäftsbereiche an sich zu reißen.

Wie bereits berichtet, hatten sich sogar die Russen schon beschwert, dass ihnen die Taxifahrer Prügel angedroht hatten, nachdem sie selber ein Taxiunternehmen auf Phuket starten wollten. Allerdings wurden sie von der lokalen Polizei und auch von ihrer Botschaft abgeschmettert und mussten unverrichteter Dinge wieder das Feld räumen.

Als nächstes hatte der lokale Gruppenleiter der Massagebetriebe zu einer Demonstration gegen die Russen aufgerufen. Laut seinen Angaben sind bereits gut 10 Prozent der rund 200 Massagesalons in russischer Hand. Zusätzlich würden die Russen ihre Dienste auch noch unter Preis anbieten. Anstatt der üblichen 300 Baht würden sie die Kunden sogar schon für 200 bis 250 Baht eine Stunde lang massieren.

Damit aber nicht genug, meldete der Gruppenleiter. Jetzt hätten die Russen ebenfalls begonnen, im inneren der Massagesalons Souvenirshops einzurichten und würden diese ebenfalls an die Touristen verkaufen.

Am Freitagabend gingen dann auch vor der Polizeistation von Karon gut 40 bis 50 Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer auf die Barrikaden und blockierten mit ihren Fahrzeugen die Straße. Ihr Protest richtete sich in erster Linie gegen das russische Tour-Unternehmer „Pegas“.

Gerade dieses Unternehmen würde mit ihren Bussen hauptsächlich russische Touristen zu niedrigeren Fahrpreisen transportieren. Dabei würden die Mitarbeiter sogar soweit gehen, und ihren russischen Kunden dringend davon abraten, ein einheimisches Taxi oder Tuk-Tuk zu besteigen.

Die anfänglich ruhige Demo, bei der zunächst von den einheimischen Geschäftsleuten nur eine Fahrspur gesperrt wurde, wurde gegen Abend immer lebhafter. Mittlerweile hatten sich rund 200 wütende Menschen vor der Polizeistation versammelt und gegen 22.00 Uhr wurden sogar beide Fahrspuren von den Fahrzeugen der örtlichen Fuhrunternehmer blockiert.

Schließlich mussten die Behörden nachgeben und versprachen den wütenden Geschäftsleuten, ein Treffen zwischen dem Gouverneur, einem Vertreter der Russen und den verschiedenen Gruppenleitern der Fuhrunternehmer zu organisieren. Die Blockade der Strasse wurde dann eine gute halbe Stunde später aufgehoben und es kehrte wieder langsam Ruhe vor der Polizeistation ein.

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