Geschäftsleute in Jomtien gehen auf die Barrikaden

Die Gruppe vor der City Hall bestand hauptsächlich aus Händlern und Gewerbetreibenden der Soi 5 des Jomtien Beach. Laut ihren Angaben sollen sie schon seit Jahren von Sicherheitsleuten der City Hall systematisch und täglich abkassiert werden. Dabei würden Straßenhändler, die ihre kleinen Schilder oder Tische und Stühle an der Promenade aufgestellt hätten genauso abgezockt, wie die Liegestuhlverleiher am Strand

Die Gruppe vor der City Hall bestand hauptsächlich aus Händlern und Gewerbetreibenden der Soi 5 des Jomtien Beach. Laut ihren Angaben sollen sie schon seit Jahren von Sicherheitsleuten der City Hall systematisch und täglich abkassiert werden.

Dabei würden Straßenhändler, die ihre kleinen Schilder oder Tische und Stühle an der Promenade aufgestellt hätten genauso abgezockt, wie die Liegestuhlverleiher am Strand.

Auffällig sei aber dabei, dass anscheinend nur die kleineren Händler im Bereich der Soi 5 von den angeblichen Sicherheitsleuten belästigt werden. Die größeren Händler und Restaurantbesitzer, die meist einen viel größeren Platz der Promenade für sich beanspruchen, werden dabei in Ruhe gelassen.

Das würde die kleineren Händler auch nicht sonderlich verwundern, da ja die „größeren“ Geschäftsleute regelmäßig damit prahlen würden, dass sie gute Beziehungen zur City Hall unterhielten.

Bisher habe man ja auch anstandslos gezahlt, aber neuerdings würde die wie die Mafia auftretende Truppe täglich 1.000 Baht fordern. Das überspanne bei weitem den Bogen und das könne sich auch kaum noch einer der kleineren Händler leisten.

Deswegen habe man sich zusammengetan und Unterschriften gesammelt. Die Demonstranten fordern von Bürgermeister Ittipon, dass er sich ihrer annimmt und ein Machtwort an seine „Geldeintreiber“ richtet. Wenn die Forderungen nicht aufhören, werde wohl einer nach dem anderen sein Geschäft schließen müssen und letzten Endes Arbeitslos auf der Strasse sitzen.

Bürgermeister Ittipon Khunplume hörte sich die Beschwerden der Gewerbetreibenden in aller Ruhe an und nahm auch die Unterschriftenliste entgegen. Dann versprach er der aufgebrachten Menge, dass er ihre Angaben überprüfen werde. Wenn sie wirklich stimmen sollten, so versprach er, werde er dafür sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rede gestellt werden und der Abzockerei ein Ende bereitet wird.

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