Holländische Touristin zieht ihre Anzeige wegen Vergewaltigung zurück

Eine 25-jährige holländische Touristin erschien am Dienstagabend auf der Polizeiwache der Insel Phi Phi und erstatte eine Anzeige wegen Vergewaltigung. Sie erzählte den Beamten, dass sie zusammen mit ihrem Freund am Montagmorgen auf der Insel angekommen wäre und in einem Hotel eingecheckt hätte. Am Abend wäre sie dann alleine an eine Bar am Strand gegangen und hätte dort sehr viel getrunken.

Eine 25-jährige holländische Touristin erschien am Dienstagabend auf der Polizeiwache der Insel Phi Phi und erstatte eine Anzeige wegen Vergewaltigung. Sie erzählte den Beamten, dass sie zusammen mit ihrem Freund am Montagmorgen auf der Insel angekommen wäre und in einem Hotel eingecheckt hätte.

Am Abend wäre sie dann alleine an eine Bar am Strand gegangen und hätte dort sehr viel getrunken. Das nächste an was sie sich erinnern konnte war, das sie am Strand gelegen hätte und ein Fremder Mann versucht habe, sie zu vergewaltigen. Sie habe sich gewehrt und laut um Hilfe geschrien. Daraufhin habe der Fremde von ihr abgelassen und wäre abgehauen.

Anschließend sei sie in ihr Hotel gelaufen und habe sich dann einen Tag später entschlossen, den Vorfall der Polizei zu melden. Die Beamten nahmen den Vorfall auf und ließen die Frau in einem Krankenhaus auf Vergewaltigung und Drogen kontrollieren. Anhand der ersten Ergebnisse wurde die Frau nicht vergewaltigt. Die Ergebnisse des Drogentest dauern ein paar Tage und liegen den Beamten noch nicht vor.

In den darauffolgenden Tagen wurde die Frau mehrmals von den Beamten befragt und zum Strand begleitet. Sie konnte allerdings weder die Stelle beschreiben, an der der Mann versucht hatte sie zu vergewaltigen, noch konnte sie irgendeine Personenbeschreibung abgeben. Sie sei offenbar stark betrunken gewesen, musste die Frau zugeben. Auch die Überprüfungen der Sicherheitskameras brachten keine Erfolge.

Der ermittelnde Polizeibeamte sagte gegenüber der lokalen Presse, dass man sehr wenig Anhaltspunkte habe, um der Frau weiterhelfen zu können. Sie kann sich offenbar an so gut wie nichts mehr erinnern, fügte der Beamte hinzu.

Wie die Frau dann am Donnerstag den Beamten erzählte, wäre sie aufgrund des ärztlichen Berichts und ihrer eigenen Unfähigkeit, sich an etwas erinnern zu können mittlerweile selber am zweifeln. Aus diesem Grund würde sie die Anzeige lieber zurückziehen.

Wie Thaksin Phochakorn der Polizeichef von Krabi der lokalen Presse mitteilte, hätten sich in den letzten fünf Monaten die Anzeigen über sexuelle Nötigungen und Vergewaltigungen vervielfacht. Dabei wären die Opfer meistens stark betrunken gewesen und hätten in den häufigsten Fällen vorher zusammen mit ihren angeblichen Vergewaltigern Alkohol getrunken. Die Männer wären am Anfang immer sehr freundlich zu den Frauen und würden dann versuchen, sie betrunken zu machen. Gerade alleinreisende Frauen sollten deshalb besonders vorsichtig sein, wenn sie zusammen mit fremden Männern Alkohol genießen.

„Ich möchte alle Touristen warnen“, sagte Polizeichef Thaksin gegenüber der Presse. „Sie sollten sich darüber bewusst sein, dass sobald der Alkohol mit ins Spiel kommt, die Situation gefährlich werden kann. Viel zu oft werden die Auswirkungen des Alkohols von den Touristen unterschätzt“, fügte er warnend hinzu.

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